Hartmann und Dr. Krummel
 
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 Unternehmensanalyse

Zu Beginn des Entwicklungsprozesses wird die Historie als Ausgangsbasis für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens analysiert. Die Strategie des Unternehmens und des Unternehmers wird hinterfragt und auf Zukunftstauglichkeit geprüft.

Im Einzelnen werden folgende Themenbereiche analysiert:

  • Organisation (Aufbau- und Ablauforganisation)
  • Personal
  • Finanzwesen (Jahresüberschüsse; Buchhaltung; Controlling; Liquidität; Rentabilität)
  • Märkte
  • etc.
Das Ergebnis der Unternehmensanalyse wird dokumentiert und ein Maßnahmenkatalog erstellt, der die Entwicklungsschritte, mit deren Methoden und Instrumenten abbildet.

Diese Dokumentation gilt als Orientierung für den Unternehmer und als Maßstab für denn nachfolgenden Entwicklungsprozess.
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 Absicherung

Dieser Schritt basiert auf den Ergebnissen der Unternehmensanalyse und ist dem eigentlichen Entwicklungsprozess vorgelagert. Er dient dazu, Hemmnisse, die aus der Vergangenheit resultieren und zukünftige Entwicklungen des Unternehmens behindern könnten, zu beseitigen.

Je nach Ausprägung der Situation werden entsprechende Instrumente, wie etwa Gespräche mit Gläubigern oder weitergehende Methoden und Instrumente angewandt.
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 Ziele / Strategien

Ziele und Strategien sind die Basis der weiteren Entwicklungsschritte und damit der Zukunft des Unternehmens.

Aufbauend auf den Ergebnissen der Unternehmensanalyse, werden gemeinsam mit dem Unternehmer Strategien entwickelt, indem der Wille des Unternehmers zum Ausdruck gebracht wird.

Diese Strategien diene als Leitfaden für das gesamte Unternehmen und gelten für die Mitarbeiter und für die weitere Entwicklung des Unternehmens.
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 Strukturen

Die betrieblichen Strukturen - Aufbau- und Ablauforganisation, sind wesentliche Vorraussetzungen für die Entwicklung eines Unternehmens.
Bei kleinen und mittelständischen Betrieben sind diese Strukturen häufig gewachsen, nicht dokumentiert und auf den Inhaber hin ausgerichtet. Fällt dieser aus, bricht das gesamte Gebilde zusammen.

Zielsetzung im Rahmen dieses Themenkomplexes ist es also, die Strukturen so aufzubereiten, dass das Unternehmen weitestgehend auch ohne Inhaberführung überleben kann.

Das heisst konkret, das die Aufbau- und Ablauforganisation zukunftsorientiert entwickelt und entsprechend dokumentiert wird.
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 Verantwortung

Wirtschaftliche Verantwortung ist die Basis für sich entwickelnde, eigenständig arbeitende Mitarbeiter.
Für den Unternehmer bedeuten sie die Freiheit zur Entwicklung des Unternehmens, für die Mitarbeiter Motivation und Erfüllung.

In der Regel werden Mitarbeiter in mittelständischen Organisationen nicht in die Ergebnisse des Unternehmens oder ihres Handelns einbezogen, dies ist Unternehmersache und wird als solche nur im Rahmen der Geschäftsleitung behandelt.

Zu beachten ist allerdings, das die Mitarbeiter mit der entsprechenden Vorsicht an dieses Thema herangeführt werden , da hier ein Wissensaustausch stattfinden muss, den der Unternehmer in langjähriger Tätigkeit erworben hat. Zurück

 Rechnungswesen

Das Rechnungswesen eines Unternehmens setzt sich aus verschiedenen Teilinstrumenten zusammen. Hierzu gehören z.B.

  • Lohn- und Finanzbuchhaltung
  • Controlling
  • Liquiditätsplanung
Alle Bereiche zusammen stellen die Steuerungsinstrumente des Unternehmers dar. Alle Bereiche müssen so aufgebaut sein, das sie für das Unternehmen Steuerungsimpulse generieren.

In Abhängigkeit von der Unternehmensform (Personen- / Kapitalgesellschaft) müssen unterschiedliche Ansätze berücksichtigt werden.

Wesentlich ist, das diese Instrumente so aufgebaut sind, das regelmäßig Steuerimpulse beim Unternehmer und den Führungskräften entstehen.
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 Optimierung

Die fortlaufende Optimierung der Produktionsabläufe und Geschäftsprozesse ist ein wesentlicher Moment zur Steigerung der Produktivität und somit der Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens.

Das Hinterfragen der aktuellen Strukturen sowie die regelmäßige Anpassung an veränderte Gegebenheiten - etwa die Integration neuer Marktsegmente - sind die Inhalte des Optimierungsprozesses.
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 Kommunikation

Die schlüssig aufgebaute und gelebte interne Kommunikation führt zum Abbau von Reibungsverlusten in der Hierachie des Unternehmens, insbesondere an Schnittstellen, die Marktrelevanz besitzen.

Kommunikationsstrukturen entwickeln sich nicht (unbedingt) parallel zum zur Aufbauorganisation  sondern haben individuelle, aufgabenbezogene Strukturen.

Die Definition, Organisation und das kontinuierliche Umsetzen im Unternehmen sind weitere Themen.
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 Märkte

Die Veränderung vom Verkäufer- zum Käufermarkt ist von kleinen und mittelständischen Betrieben häufig nicht nachvollzogen und deswegen auch nicht in die Geschäftspolitik hinein umgesetzt worden.

Die Beschäftigung mit den Märkten bzw. Marktsegmenten ist Basis für die Absicherung der Zukunft des Unternehmens. Jede Markterschließung bedarf einer individuellen Ausprägung, d.h. Recherche, Planung des Investitionsvolumens und Umsetzung werden im Vorfeld definiert und nach aprupten  Handlungsmustern im Unternehmen mit den zuständigen Mitarbeitern umgesetzt.
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 Personal

Die Ressource Mensch ist die Basis für den Erfolg des Unternehmens. Mittelständische Unternehmen ist dieses bewusst aber eine gezielte Entwicklung der Mitarbeiter erfolgt in der Regel nicht; Personalentwicklungskonzepte sind meist aufgrund des hohen Zeit- und Kostenaufwandes nicht umgesetzt. Gerade jedoch die Beschäftigung mit den Mitarbeitern und die daraus resultierenden Maßnahmen führen direkt zu einer Steigerung der Effizienz im Unternehmen.

Abgestimmt auf die Bedürfnisse des Unternehmens wird ein Personalentwicklungssystem im Unternehmen eingeführt und mit Leben gefüllt.
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 Ergebnisverantwortung

Die althergebrachten Strukturen vom Unternehmen mit dem Unternehmer im Mittelpunkt der alles weiß und alle Fäden in der Hand hält und den Mitarbeitern, die "ab arbeiten" und über keinerlei Entscheidungsvollmacht verfügen, sind für die zukünftige Entwicklung im Unternehmen kaum geeignet.

Die Verantwortung muss dort angesiedelt sein wo sie hingehört, nämlich verteilt auf die einzelnen Ebenen des Unternehmens. Nur hierdurch wird eine mitdenkende und unternehmerisch handelnde Einheit geschaffen. Hierzu gehört insbesondere die Transparenz für die Mitarbeiter bezüglich des Unternehmens und seiner wirtschaftlichen Entwicklung.
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 Beteiligung

Aus der Einführung der Ergebnisverantwortlichkeit kann die Beteiligung von Mitarbeitern am Unternehmen erfolgen.
Diese Vorgehensweise kann Nachfolgeprobleme lösen helfen, führt aber auf jeden Fall zu motivierten und an der Unternehmensentwicklung interessierten Mitarbeitern.
Die Beteiligungsmöglichkeiten sind vielfältig und können in jeder Rechtsform des Unternehmens umgesetzt werden.
Mittelständische Unternehmen sind jedoch bei der Einführung von Beteiligungsmodellen für die Mitarbeiter eher zurückhaltend, da mit diesem Schritt unweigerlich ein "Loslassen" des Unternehmers verbunden ist.
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 Weiterentwicklung

Was in der Vergangenheit funktionierte, dass ein und dasselbe Geschäftsmodell über Jahrzehnte erfolgreich war, wird es in der Zukunft nicht mehr geben.

Die Umwelt verändert sich mit nie da gewesener Geschwindigkeitund die Unternehmen müssen, um zu überleben, zu einer dynamischen Entwicklung finden, die für "neues" offen ist und sich schnell auf neue Gegebenheiten einstellen kann.

Die Weiterentwicklung beinhaltet die Integration von zukünftigen Entwicklungen in das bestehende Unternehmen.  
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"Ich würde alles noch einmal so machen, wie ich es getan habe. Bis auf eine Ausnahme: Ich würde früher gute Berater suchen!"
Aristoteles Onassis
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